Die Iraner haben eine jahrzehntelange Erfahrung mit der Zensur und damit, wie man sie umgeht. Den neuen Medien kommt dabei eine herausragende Rolle zu. Dennoch geht das Katz und Maus Spiel zwischen Regierung und Opposition weiter wie zuvor. Nur die Mittel haben sich geändert.

Goethe.de
01 June 2010

Iran denkt für seine Bürger. Sogar die sexuelle Befriedigung des Mannes regelt der Staat mit erschreckender Eislaufmutti-Attitüde.

Zuddeutsche Zeitung
17 May 2010

Geschichte, Religion, Masken, Gewalt, Erotik, Stadtkultur, Untergrund

Amir Hassan Cheheltan im Gespräch mit Frank Berberich

Aus dem Persischen von Susanne Baghestani

Lettre
06 May 2010

Der iranische Autor Amir Hassan Cheheltan lebt zurzeit auf Einladung des Künstlerprogramms des DAAD in Berlin. Kurt Scharf hat ihn dort am 7. Januar 2010 getroffen und mit ihm über sein Buch Teheran Revolutionsstraße (P. Kirchheim Verlag 2009, Übers. Susanne Baghestani) gesprochen. Der Roman wurde auch auf der litprom-Bestenliste Weltempfänger 5/2009 gewürdigt.

Literatur Nachrichten
07 February 2010

Der Herbst scheint eine dreckige Angelegenheit zu sein in Teheran.

18 December 2009

Stichworte zur Moderation In der Islamischen Republik Iran können Schriftsteller seit Jahren nicht mehr über alle Themen unbeschwert schreiben. Vor jeder Veröffentlichung eines Buches muss es der Zensurbehörde vorgelegt werden. Die Zensoren schwingen dann den Rotstift und streichen alles „Un-islamische“ raus, bzw. untersagen die Publikation komplett. Wer dennoch seine Werke im Land selbst gedruckt und verkauft sehen will, passt sich an – und lernt, zwischen den Zeilen zu schreiben. Iranische Leser haben eine große Meisterschaft entwickelt, derart versteckte Botschaften zu dechiffrieren. Amir Hassan Cheheltan (sprich: Tsche-hell-tan) schert nun mit seinem neuesten Roman aus: „Teheran Revolutionsstrasse“, so der Titel, erscheint Ende Juli auf Deutsch. Auf Persisch gibt es das Werk nicht. Christian Vogg hat den Roman gelesen und mit Cheheltan gesprochen

WDR3
23 July 2009

Die Gegenwart des literarischen Lebens in Iran ist schwierig. Die Veröffentlichung eines Werkes bedarf enormer Vorarbeit und die Schriftsteller müssen bestimmte Regeln einhalten: Figuren dürfen nicht fluchen, keinen Alkohol trinken und auf Partys gehen.

sueddeutsche
09 June 2009

Big cities gradually become like the people who administer them. In general it can be said thatgovernments are similar to the spheres of influence they dominate. But applying such correlationsto Tehran and its governors is somewhat paradoxical. The fact is that Tehran is basically a cityinhabited by villagers.

Goethe Institute
15 November 2008

معظم المدن المعاصرة مبنيّ من القسوة، ولعل هذه القسوة تظهر بأبهى شكل لها في ذلك الإصرار المتمادي على نفيها وتلوينها وتمويهها. تظهر المدن مفردات الترحيب كلها، في حين أنها لا تستقبل العشاق ولا تودعهم ولا تكرسهم نجومًا ولا تعطيهم أفضلية المكوث فيها أو السكن في المنافي، حتى أنها تجتهد في حرمانهم من العيان والنظر المباشر إليها، لأن ما يقع عليه نظر هؤلاء ليس سوى مدينة أخرى دائما، في حين أن المدينة الأصلية مدفونة في ذاكرة مؤلمة وشاقة وقاتلة دومًا .

جريدة الجريدة
10 September 2008

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