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Fast zwei Wochen dauern die Proteste in Iran schon an, und das Bild wird kaum klarer: Auf den Straßen treten Aufständische, Regime-Loyalisten und nun auch noch die gefürchteten Revolutionsgarden, die Pasdaran, gegeneinander an. Ist dies der „Iranische Frühling“? Kann der Aufstand das Mullah-Regime ins Wanken bringen? Der iranische Schriftsteller und Ingenieur Amir Hassan Cheheltan kommentiert die politischen Erschütterungen seines Landes seit Jahren. Seine Analyse am Telefon aus Teheran ist nüchtern, wenn auch nicht hoffnungslos.

SZ: Wie ist die Lage in Teheran?

Amir Hassan Cheheltan: Ziemlich ruhig. Der Aufstand begann in der Provinz, in Chorasan im Nordosten Irans, und griff dann um sich. Die Hauptstadt erreichte er erst spät

 

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