Interview
 

Amir Hassan Cheheltan, in Interview mit Aachener Nachrichten vom 23.Mai 2016
"Ich kann meine Bücher nur auf Farsi fühlen"
Der Iranischer Schriftstellers Amir Hassan Cheheltan wanrt nach Ende der Sanktionen vor allzu großer Eupherie

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung (Feuilleton) Dienstag, 17. Mai 2016 Nr. 113 Seiet 15
Wer wird schon durch Lektüre eines Romans zum Verbrecher?
Die Gleichheitsversprechen des schiitischen Islam – und die neue Klasse der persischen Superreichen mit ihren Porsches und Privatjets: Die Teheraner Buchmesse bietet Anlass zu weitreichenden Fragen nach Zensur und Lebensstil in Iran / Von Amir Hassan Cheheltan.

 

Amir Cheheltan: Teheran, Stadt ohne Himmel
Der iranische Autor Amir Cheheltan arbeitet unter unzumutbaren Bedingungen: angefeindet bis hin zu Todesdrohungen und nur ein Teil seines Werks darf in seinem Heimatland, und das nur in zensuriertem Ausmaß, erscheinen.Sein jüngstes Buch "Teheran, Stadt ohne Himmel" ist jetzt im Verlag C. H. Beck in deutscher Sprache erhältlich.

 

18.09.2012
Kulturradio von RBB über „Teheran. Stadt ohne Himmel“

 

1-fixpoetry, Eine Chronologie von Albtraum und Tod, 06.09.2012 ,Gerrit Wustmann
Eine Chronologie von Albtraum und Tod

06.09.2012 | Hamburg
„Teheran. Stadt ohne Himmel“ bildet den Abschluss von Amir Hassan Cheheltans Trilogie um die iranische Hauptstadt. Auf Deutsch liegt der Roman nun erstmals ungekürzt und ohne Rücksicht auf die iranische Zensur vor. Die ersten Bände, „Teheran. Revolutionsstraße“ (P. Kirchheim, München 2009) und „Amerikaner töten in Teheran“ (C.H. Beck, München 2011), konnten in Iran bislang nicht erscheinen.(weiter)

2-Berliner Zeitung, Nr. 209 ,Donnerstag, der 06. September 2012, S. 27 ,Staubsaugen in Iran

 

3- Sep. 6

Von sichtbaren und unsichtbaren Gefängnissen

Ausstellung über verfolgte Schriftsteller in Berlin

Das Internationale Literaturfestival in Berlin realisierte eine Idee, die sich Liao Yiwu ausgedacht hat: die Ausstellung „Die sichtbaren und die unsichtbaren Gefängnisse". Der chinesische Schriftsteller lebt seit Juli 2011 im Berliner Exil und ist der Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels 2012. Liao Yiwu saß lange im Gefängnis. Der Regimekritiker kennt das riskanten Leben der Dissidenten aus eigener Erfahrung. Seine Kalligraphien sind unter anderem in der Ausstellung im Haus der Berliner Festspiele zu sehen. Bis zum 16. September lesen 186 Schriftsteller aus 46 Ländern in Berlin. Reportage von Sandra Luzina.

http://videos.arte.tv/de/videos/berlin-festival-verfolgter-schriftsteller--6911638.html
 
 

Amir Hassan Cheheltan: interview mit Taz am MITTWOCH, 23. MAI 2012

Heute wird über Irans Atomprogramm verhandelt. Aber nicht Kriegsangst sondern Alltagssorgen plagen die Teheraner
"Iraner lieben denWesten, die
ANALYSE Iraner neigen dazu, das Gegenteil ihrer Regierung zu tun, sagt der iranische Schriftsteller Amir Cheheltan

 

1-Christian Vogg,WDR(Westdeutscher Rundfunk),23/7/2009(interview)
http://www.wdr3.de  

Amir Hassan Cheheltan: Teheran. Revolutionsstraße (Iran)

Aus dem Persischen von Susanne Baghestani. Verlag Peter Kirchheim
Eine junge Frau, um die sich zwei Männer streiten. Am Ende liegt sie im Massengrab, und die beiden frommen Feinde üben sich weiter in dem, worin sie ausgebildet wurden: im Handwerk des Tötens. Ein bestürzender Roman über Leben und Sterben in der islamischen Republik Iran. ( Karl-Markus Gauß )

2-Liebe in Zeiten der Unter druckung, Kamran Safiarian, 3sat,Kulturzeit,
4 Sep. 2009(interview is included)
http://www.arte.tv/de/Weltempfaenger/2966130.html

  3-Iran ist das Land der Wide…, Jurgen Konig,
Deutschlandradio Kultur,7/9/2009(interview)
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1029529/   4-Blue sofa, Barbara Wahlster, ZDF, 18/10/2009(interview)
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,4341526,00.html?dr=1  

DER HIMMEL ÜBER IRAN

Amir Hassan Cheheltan Persisches Paradies .
Geschichte, Religion, Masken, Gewalt, Erotik, Stadtkultur, Untergrund

5-Lettre International no.88-Fruhjahr 2010 (interview)
http://www.lettre.de/aktuell/88-Cheheltan.html

  Susanne Jaspers im Gespräch mit dem iranischen Schriftsteller Amir Hassan Cheheltan:Literatur zwischen Liebe,Hass und Hoffnung
Der 1956 in Teheran geborene Amir Hassan Cheheltan gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller und Publizisten Irans. Neben zahlreichen Romanen veröffentlicht er regelmäßig Artikel zu iranischen Themen in internationalen Zeitungen, unter anderem in der Frankfurter Allgemeinen, der Süddeutschen und der New York Times. Im Juni wird Cheheltan auf Einladung des DAAD für ein Jahr nach Deutschland kommen, im selben Monat erscheint im Münchner P. Kirchheim Verlag die deutsche Übersetzung seines Romans „The Morals of the Inhabitants of Revolution Avenue“. Ein Gespräch mit dem Autor über das Schreiben in einem repressiven System, die Liebe zu seinem Land und seiner Sprache und die Hoffnung auf eine liberalere Zukunft im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen in Iran, die am 12. Juni 2009 stattfinden werden. Continue

Interview von AMIR HASSAN CHEHELTAN mit der Tageszeitung Sharq
"SHARGH" Newspaper
„Teheran, Stadt ohne Himmel“ ist im absoluten Wortsinn ein politischer Roman und zweifellos einer der politischsten Romane der juengeren iranischen Gegenwartsliteratur. Amir Hassan Cheheltan hat mit diesem Roman ein bereits bekanntes Muster seiner Handschrift \ seines Werks vorgelegt und mit der Wiederbearbeitung dieser Bedeutungsmuster im Kontext der Gesellschaft, der alle modernen Mittel scheinbar zur Verfuegung stehen, die fundamentalen Differenzen \ Widersprueche ins Licht gerueckt und es verwundert nicht, dass eineinhalb Jahre nach der Ersterscheinung soviel Kritiken wie noch selten fuer einen iranischen Roman im In- und Ausland geschrieben worden sind. In „Teheran, Stadt ohne Himmel“ hat die imaginierte Geschichte eines Volkes Gestalt angenommen; es ist eine geschickte Anordnung aus Ereignissen, Momenten, Vorstellungen, Reden und Verhaltensweisen, aus stetiger Veraenderung von Ton und Rhythmus der Sprache. Continue

Innenansichten aus einem „Gottesstaat“ - Impressionen aus dem Iran
Christian Vogg
Der Basar in Teheran: ein mehrere Fußballfelder großes Areal überdachter Gassen im Süden Teherans.
Hier schlägt das Herz des iranischen Handels. Hunderte Geschäfte reihen sich aneinander, ordentlich sortiert nach – im Mittelalter hätte man gesagt – nach Zünften: billige Haushaltswaren aus Plastik - made in China, edle Tuche und Stoffe aus Kaschmir, glitzernder Gold- und Silberschmuck im orientalisch-verschwenderischen Stil, daneben Lebensmittel, vom frisch geschlachteten Hammel bis zu exotischen Früchten, duftende Gewürze, dann japanische und koreanische Unterhaltungselektronik. Nichts, was es hier nicht gibt. Continue

Porträt: Amir Hassan Cheheltan, Iranischer Schriftsteller
Christian Vogg
Anmoderation:

Der Iran. Seit der Wahl von Mahmud Ahmadinejad zum Präsidenten vor knapp einem Jahr, treibt das Reich der Mullahs auf einen Konflikt mit DEM Westen zu. Zumindest hat das den Anschein, wenn man die auf Hochtouren laufenden Propagandaapparate beider Seiten auf sich wirken lässt. Wie reagieren darauf die Intellektuellen im Iran? Einen von ihnen, den Schriftsteller Amir Hassan Cheheltan, hat Christian Vogg vergangene Woche in Teheran besucht. Continue